{"id":381,"date":"2020-11-02T09:39:52","date_gmt":"2020-11-02T09:39:52","guid":{"rendered":"http:\/\/pierre-dominique-ponnelle.com\/?post_type=project&#038;p=381"},"modified":"2020-11-19T10:19:14","modified_gmt":"2020-11-19T10:19:14","slug":"variationen-ueber-ein-eigenes-thema-fuer-klavier-2008","status":"publish","type":"project","link":"http:\/\/pierre-dominique-ponnelle.com\/?project=variationen-ueber-ein-eigenes-thema-fuer-klavier-2008","title":{"rendered":"Klaviervariationen \u00fcber ein eigenes Thema (2008)"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.9&#8243;][et_pb_row column_structure=&#8220;2_5,3_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.9&#8243;][et_pb_column type=&#8220;2_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.9&#8243;][et_pb_image src=&#8220;http:\/\/pierre-dominique-ponnelle.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Variation-Klavier.jpg&#8220; _builder_version=&#8220;4.0.9&#8243; hover_enabled=&#8220;0&#8243; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220;][\/et_pb_image][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;3_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.9&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.0.9&#8243;]<\/p>\n<p>In meinen \u201eVariationen \u00fcber ein eigenes Thema\u201c f\u00fcr Klavier (2008) verbinde ich klassische Traditionen mit zeitgen\u00f6ssischen Effekten. Das Thema ist sehr frei (ohne Metrum), wie ein Spaziergang, den man schlendernd, ohne genaues Ziel, beginnt. Ungef\u00e4hr in der Mitte der Komposition ist der \u00dcbergang von den Tasten in den Innenraum des Fl\u00fcgels, gleichsam als Blick in eine andere Ebene, eine andere Welt. Hinter der Variationenform scheint die Sonatensatzform durch. So k\u00f6nnte man diesen meditativen Mittelteil auch als zweiten Satz auffassen. Alle Effekte werden ausschlie\u00dflich mit den H\u00e4nden (Fingern, Faust, Handfl\u00e4che, Fingern\u00e4geln) ausgef\u00fchrt. Ich verwende keine Hilfsmittel, wie sie oft in zeitgen\u00f6ssischer Musik eingesetzt werden (Klammern, Schrauben, M\u00fcnzen, Rohre, etc.). Am Ende dieser Episode wird zugleich auf den Tasten und im Innenraum (auf den Saiten) gespielt. Es entsteht ein Marsch, f\u00fcr mich so etwas wie der \u201eMarsch der B\u00fcrokraten\u201c (oder doch ein \u201eMarsch gegen die B\u00fcrokraten\u201c ?), der uns vollends in die Realit\u00e4t, sprich zum Spiel nur auf den Tasten, zur\u00fcckholt &#8211; wie der Beginn eines 3. Satzes. Am Schluss der Komposition steht, derTradition entsprechend, eine Fuge, der noch ein kurzes Nachspiel folgt, welches durch einen ungew\u00f6hnlichen Effekt der Pedale beendet wird.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In meinen \u201eVariationen \u00fcber ein eigenes Thema\u201c f\u00fcr Klavier (2008) verbinde ich klassische Traditionen mit zeitgen\u00f6ssischen Effekten. Das Thema ist sehr frei (ohne Metrum), wie ein Spaziergang, den man schlendernd, ohne genaues Ziel, beginnt. 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